Alte Fotos und Negative digitalisieren

Bild: jarmoluk / CC0 1.0

Beim Ausmisten von Kellern und Dachboden fallen sie einem immer wieder in die Hände: alte Fotos, Negative und ab und zu sogar Dias. Und schon kommen Erinnerungen in uns hoch und die Frage drängt sich auf, ob sich diese alten Schätzchen nicht digitalisieren lassen.

Negative scannen

Bei meinem letzten Großputz hatte ich Kisten mit Erinnerungen geöffnet und darin auch alte Negative von Fotos gefunden. Die eigentlichen Fotos waren nicht mehr aufzufinden und so kam ich auf die Idee, die Negative einfach mal in meinen Scanner zu stecken und zu schauen, ob ich sie somit digitalisieren könnte. Ich habe das Negativ auf den Scanner gelegt, darüber mein Handy mit einem leuchtend, weißen Hintergrund, damit man auf dem Scan auch etwas sieht. Leider konnte ich mit dem Ergebnis so gar nichts anfangen! So sah mein Scan aus:

Also fragte ich Google und erfuhr, dass es nur wenige Flachbettscanner gibt, die sich tatsächlich für das Scannen von Negativen eignen. Schon gar nicht, wenn das Ergebnis hochauflösend sein soll. Der nächste Fakt, der meine Freude trübte: Gute Negativscanner sind teuer. Eine solche Anschaffung würde sich nicht lohnen, um meine rund zwanzig gefundenen Negative zu digitalisieren.

Also recherchierte ich weiter und kam auf eine gute Lösung, die auch mein Geldbeutel begrüßte: ich würde meine Handvoll Negative einfach einem Scandienstleister geben. Und da mich das Internet warnte, zu Discountern wie Rossmann oder DM zu gehen, da diese im Bereich Digitalisierung anscheinend eine sehr schlechte Qualität anbieten, entschied ich mich für einen Anbieter aus dem Netz. Ich ließ bei einem Spezialsten aus dem Internet die Negative digitalisieren und erhielt endlich die ersehnten Bilder: digital, hochauflösend und in toller Qualität.

Alte Fotos scannen

Auch wenn ich mit dem Scannen von Negativen scheiterte und einen Profi beauftragen musste, bei den alten Fotos brauchte ich hingegen keine Hilfe! Einscannen (in mind. 300dpi Auflösung) und danach beschneiden und bearbeiten – das ist kein Hexenwerk! Ich habe vor ein paar Jahren die Kindheitsfotos meines Mannes digitalisiert und das klappte auch mit einem handelsüblichen Scanner ganz wunderbar. Nur eines hatte ich ziemlich Unterschätzt: den Aufwand und die benötigte Zeit. Besonders die nachträgliche Fotobearbeitung hat mich viele Stunden gekostet. Kratzer entfernen, Farbkorrekturen, rote Augen verschwinden lassen – ich habe damals an jedem Foto lange gesessen bis es die Qualität hatte, die ich haben wollte. Entstanden ist zum Schluß ein wunderschönes Fotobuch und ein wunderbares, einzigartiges Geschenk für meinen Mann. Die Zeit, die ich dafür am Scanner und vor allem am Computer zur Bildbearbeitung verbracht habe, war allerdings enorm!

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Katharina Kokoska

Bloggerin von Frisch-gebloggt.de // iNerd // Bloggerin, Texterin, Web Consultant und Internet-Poweruser // Bücherwurm und leidenschaftliche Hobbyfotografin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

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