Man lernt nie aus!

Bild: Kyle Glenn

Da meine Leidenschaft zu IT und Technik im Freundeskreis bekannt ist und ich zudem gelernte Informatikkauffrau bin, werde ich von Freunden und Bekannten regelmäßig gefragt, wenn diese mal wieder ein Problem mit dem Computer, dem Smartphone oder ihren Gadgets haben. Auch wenn es manchmal anstrengend ist oder teilweise skurrile Formen annimmt (ein Gast von mir hat tatsächlich einmal zu einer Grillparty seinen Laptop mitgebracht und mich gebeten diesen anzuschauen, da er komische Geräusche macht), habe ich mich längst daran gewöhnt, dass mein Freundes- und Bekanntenkreis mich gerne zu Rate zieht und helfe natürlich gerne weiter (wenn ich nicht gerade mitten auf einer Gartenparty bin).

„Ich weiß, ich bin zu doof!“

Was mir vermehrt bei diesen Technikfragen auffällt: die Personen, die mir Fragen zu Ihren Computern und Gadgets stellen, ergänzen ihre Problemschilderungen meistens mit Sätzen, wie „Ich weiß, ich bin zu doof!“ oder „Das ist bestimmt eine dumme Frage…“. Und ich blicke dann immer ganz verwundert auf und versuche diese Personen aufzumuntern. Denn ich halte niemanden für doof, der seinen Computer oder sein Smartphone nicht perfekt beherrscht. Und ich möchte auch nicht, dass Menschen sich doof vorkommen, wenn sie mich fragen. Schließlich ist die IT mein Berufsfeld und ich habe mich nicht nur die vielen Jahre in meiner Ausbildung mit dem Thema auseinandergesetzt, sondern habe inzwischen auch einige Jahre an Berufserfahrung angesammelt. Ganz zu schweigen davon, dass ich mich mit Computern & Co. nicht nur beruflich auseinandersetze, sondern ich mich auch privat mit Spaß und Leidenschaft der Technik widme.

Wenn ich zu einem Automechaniker oder einer Automechanikerin gehe, wissen diese auch sehr viel mehr über Autos und wie sie funktionieren als ich. Und wenn jemand etwas von mir zum Thema Fußball wissen will, dann muss ich wirklich passen. Ich weiß weder, was ein Abseits ist, noch kann ich auch nur drei Spieler der Nationalmannschaft aufzählen. So hat eben jeden sein Spezialgebiet!

Deshalb: Man muss nicht alles wissen! Wichtig ist nur, dass man sich der Technik nicht verschließt und täglich dazulernt!

Man lernt nie aus!

Ich mag vielleicht in technischen Dinge up-to-date sein und mich ganz gut auskennen. Aber ich stoße wirklich ständig auf neue Begriffe und Dinge, die mir neu sind. Und das ist ganz normal und auch gut so. Denn ich bin ein neugieriger und wissbegieriger Mensch. Zum Glück ist es möglich, heutzutage alles und überall schnell mit dem Handy zu googeln. Bei meiner letzten Google-Suche wollte ich zum Beispiel eine Bag-in-Box finden, weil ich nicht wusste, was das ist. Kurz das Handy gezückt und schon wusste ich, wovon die Rede ist. Es handelt sich bei einer Bag-in-Box (zu deutsch: „Beutel im Karton“) übrigens um eine Verpackung für flüssige oder breiige Lebensmittel. Innerhalb des Kartons befindet sich ein Beutel aus PE-Kunststoff (lebensmittelecht), der mit einem Zapfhahn ausgestattet ist. Ganz ehrlich: wusstest Du, was eine Bag-in-Box ist? Und noch etwas habe ich vor kurzem im Internet nachschauen müssen. Ich wollte wissen, wie man ein bestimmtes Werkzeug schreibt und musste dabei feststellen, dass ich den Namen des Werkzeuges mein Leben lang schon falsch ausspreche! Tatsächlich heißt das Werkzeug, das ich meine, Inbusschlüssel. Ich habe aber tatsächlich immer Imbusschlüssel dazu gesagt. Zum Glück konnte mich Wikipedia eines Besseren belehren…

 

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Katharina Kokoska

Bloggerin von Frisch-gebloggt.de // iNerd // Bloggerin, Texterin, Web Consultant und Internet-Poweruser // Bücherwurm und leidenschaftliche Hobbyfotografin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

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