Danke, Apple Watch, dass Du so gut auf mich aufpasst!

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Die Apple Watch ist ein nettes Gadget! Sie ist nicht nur schick und zeigt die Uhrzeit an, sie hat auch jede Menge Features, die den Alltag leichter machen und einen echten Vorteil bringen. Wie gut sie allerdings auf mich und mein Herz aufpasst, das durfte ich gestern feststellen. Und ich bin wirklich voller Dankbarkeit, dass diese kleine Hightech-Uhr mich gestern darauf aufmerksam gemacht hat, dass etwas mit meiner Gesundheit nicht in Ordnung ist. Aber beginnen wir mit der Geschichte von vorne.

Meine Apple Watch überwacht mein Herz

Ich bin derzeit im achten Monat schwanger. Mein Bauch hat sich in eine große Kugel verwandelt und der kleine Mann darin kann sich schon ordentlich bemerkbar machen. In der Schwangerschaft ist es üblich regelmäßige Blut- und Urintests zu machen, um sicher zu gehen, dass es Mutter und Kind gut geht. Zu diesen Test gehört auch der sogenannte O’Sullivan-Test, bei dem überprüft wird, ob ein Schwangerschaftsdiabetes vorliegt. Da es bei mir einen verdacht auf Diabetes gab, musste ich den großen O’Sullivan-Test machen. Die Schwangere muss nüchtern zu diesem Test erscheinen und darf acht Stunden zuvor weder essen noch etwas trinken. Der Test dauert vier Stunden und auch in dieser Zeit darf weder gegessen noch getrunken werden. Nachdem ich also den ganzen Vormittag getestet wurde, durfte ich am Mittag endlich gehen. Glücklicherweise mit einem guten Ergebnis: ich leide nicht unter Schwangerschaftsdiabetes! Doch ich fühlte mich nicht gut. Mir war schwummerig und komisch. Mein Kreislauf machte mir leichte Probleme. Ich dachte, dass dies daran liegen würde, dass ich den Vormittag nichts gegessen und getrunken hatte. Mein Mann und ich suchten also das nächste Café auf und bestellten ein Frühstück. Leider fühlte ich mich auch nach dem Frühstück nicht wirklich gut, obwohl ich einen halben Liter Wasser getrunken und ein belegtes Brot gegessen hatte. Und dann piepte plötzlich meine Apple Watch und spuckte eine Warnung aus:

Hohe Herzfrequenz!
Deine Herzfrequenz stieg auf mehr als 120 BPM an, obwohl du in den zehn Minuten anscheinend inaktiv warst.“

Ja, ich hatte die letzte halbe Stunde nur am Tisch gesessen und jetzt eine Herzfrequenz von 140 BPM? Das war viel zu hoch! Warum musste mein Herz nur so pumpen? Ich legte die Füße hoch und startete die Atmen-App auf meiner Apple Watch. Diese hilft sich auf die eigene Atmung zu konzentrieren und tief und langsam ein- und auszuatmen. Tatsächlich schaffte ich es damit die Herzfrequenz ein wenig zu senken, aber nicht tief genug. Eine befreundete Krankenschwester, die ich dann gleich anrief und um Rat fragte, erklärte mir, dass ich mit Sicherheit dehydriert sei, also unter einen Flüssigkeitsmangel litt. In der Schwangerschaft pumpt das Herz mehr Blut durch die Adern. Im achten Monat sind rund 50 Prozent mehr Blut im Körper als vor der Schwangerschaft, wovon das meiste in die Gebärmutter und den Mutterkuchen geleitet wird. Deshalb müssen Schwangere auch mehr trinken. Das tue ich normalerweise auch, doch an diesem Vormittag durfte ich nicht, um die Testergebnisse nicht zu verfälschen. Welch ein Schreck, dass dies solche Folgen hatte!

Doch was ein Glück, dass meine Apple Watch mich aufmerksam machte!

Mein Mann und ich hatten eigentlich vor nach dem verspäteten Frühstück noch in den Supermarkt zu fahren. Ich fühlte mich zwar nicht wirklich gut, aber dennoch gut genug, um noch schnell einen Einkauf zu erledigen. Mit einem dehydrierten Körper und einer solchen hohen Herzfrequenz wäre das keine gute Idee gewesen, denn beim Laufen steigt die Herzfrequenz noch an. Was hätte ich meinem Herz und Körper da zugemutet?! Was wäre gewesen, wenn ich umgekippt wäre?! Schließlich bin ich schwanger und muss auf mich und meinen kleinen Bauchbewohner besonders gut aufpassen! Doch ich wusste nur durch die Warnung meiner Apple Watch, was mit mir los war und konnte deshalb nach Hause fahren und mich ins Bett legen. Ich habe dann sehr viel getrunken und meine Beine hochgelegt. Nach ein paar Stunden ging es mir wieder gut und meine Herzfrequenz sank endlich auf einen normalen Wert.

Und so bleibt ein Gefühl der Dankbarkeit und Erleichterung zurück. Und ich kann nur sagen: Danke, Apple Watch, dass Du so gut auf mich aufpasst!

Video: Die Apple Watch als Lebensretter – Wahre Geschichten (englisch)

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Katharina Kokoska

Bloggerin von Frisch-gebloggt.de // iNerd // Bloggerin, Texterin, Web Consultant und Internet-Poweruser // Bücherwurm und leidenschaftliche Hobbyfotografin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

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