Stereogramme – magische 3D-Bilder ohne Brille

In den 90er Jahren gab es ein Buch, das vor allem bei Partys immer gerne herumgereicht wurde: „Das magische Auge“ von Tom Baccei. Dieses Buch ist nicht zum Lesen gedacht, sondern zum Anschauen. Es findet sich darin eine Sammlung von Stereogrammen, sprich eine Sammlung an Bildern, die einen räumlichen Eindruck von Tiefe erzeugen. Entspannt der Betrachter die Augen, so sieht er in dem Stereogramm plötzlich 3D-Bilder. Es braucht zwar eine Weile bis man den Trick heraus hat und so entspannt auf das Bild sehen kann, das sich darin plötzlich Formen herausbilden, aber hat man das Objekt erst vor Augen, ist dies wirklich ein eindrucksvolles Erlebnis.

Aber probieren wir es doch einfach mal aus! Hier habe ich ein Stereogramm für Euch:

Stereogramm (Bild: Mr. Anderson / de.wikipedia)

Und so geht’s:

Das Stereogramm sollte so ruhig wie möglich vor den Augen gehalten werden in einem üblichen und angenehmen Abstand. Betrachtet das Bild ohne einen bestimmten Bereich im Bild zu fixieren. Schaut gerade aus, durch das Bild durch. Unbedingt die Augen entspannt halten, dann wird nach kurzer Zeit das Objekt im Bild sichtbar.

Habt Geduld! Die meisten Menschen brauchen in der Regel zwischen fünf und dreißig Minuten Zeit, um ein Stereogramm das erste Mal sehen zu können. Hier hilft nur eines: üben, üben, üben und Geduld mitbringen.

Es klappt einfach nicht!?

Falls Ihr Euch schwer damit tut, ein Stereogramm zu sehen, könnt Ihr auch folgende Methode einmal ausprobieren:

Haltet das Stereogramm direkt vor Eure Nase – so nah, dass es nicht mehr möglich ist, das Bild direkt zu betrachten bzw. zu fokussieren. Denn das Fokussieren ist genau das, was Ihr auf keinen Fall machen dürft, wenn Ihr in die Tiefe eines Stereogramm eintauchen wollt. Dann entfernt das Stereogramm ganz langsam von Eurer Nase weg und versucht weiterhin das Bild unter keinen Umständen zu fokussieren. Nicht verzweifeln: das ist nicht so einfach umzusetzen und bedarf sicherlich ein paar Versuche. Irgendwann haltet Ihr das Stereogramm dann aber in einem passenden Leseabstand und plötzlich entsteht der Tiefeneindruck. Das wird dann auf einmal sehr schnell passieren und Ihr könnt endlich sehen, was sich in dem Bild versteckt.

Und, wer von Euch hat erkannt, was in dem Stereogramm zu sehen ist? Verratet es uns und schreibt einen Kommentar unter diesen Beitrag!

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Katharina Kokoska

Bloggerin von Frisch-gebloggt.de // iNerd // Bloggerin, Texterin, Web Consultant und Internet-Poweruser // Bücherwurm und leidenschaftliche Hobbyfotografin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

11 Antworten

  1. Na, erkennt niemand, welches Objekt sich in dem Stereogramm versteckt?

  2. Linda sagt:

    Keine Chance
    Habe es sogar mit meinen Kollegen versucht und wir drei Oracle DBA’s sehen da gar nichts und zweifeln gerade an unserem Verstand.
    Hoffentlich hat uns keiner gesehen wie wir auf das Bild starren 🙂

    • Liebe Linda, ich gebe zu, jetzt muss ich wirklich schmunzeln. Ich sehe Dich und Deine Kollegen vor meinem geistigen Auge gebannt auf den PC starren und könnte mich echt kringeln. Ich muss zugeben, Stereogramme lassen sich auf einem Bildschirm schwieriger erkennen als auf Papier (wegen der Reflexion). Aber ich verspreche Euch, mit ein wenig Übung werdet Ihr es irgendwann sehen und wenn sich dann die Figur vom Blatt „abhebt“, ist das echt mega beeindruckend. Also – dranbleiben, es lohnt sich!!!

  3. David sagt:

    Hallo Katharina,
    ich kann es sehen und will es mal so formulieren: Es ist ein Symbol für die Liebe und es ist kein Vorhängeschloss 🙂

    Im übrigens ist das Defokussieren der Augen auch für die Augenmuskeln gut. Egal ob mal regelmäßig mal aus dem Fenster blickt oder so ein MagicEye-Bild betrachtet.

    Ich teste seit einem Jahr, ob ich mittels Augenübungen meine Brille obsolet machen kann. Oder zumindestens meine Sehleistung verbessere. Endlich ohne Brille – Ein Selbstexperiment für Klarheit

    Viele Grüße,
    David

  4. Stefan Herz sagt:

    Hallo,
    natürlich habe ich das sofort erkannt, hab ja auch Übung darin.
    Lösung: Mein Name ist Programm 🙂

    LG
    Stefan

  5. Trullala sagt:

    Ich hab’s auch sofort gesehen, ist ja auch ziemlich einfach.
    Ich liebe diese 3D-Bilder! 😀
    Ich hab das schon als Kind immer wieder gemacht, mein Vater hat mir das damals gezeigt. Ich hab’s nicht verlernt 😛

    Ich finde das immer so süß, wenn man das erste mal versucht, so ein Bild zu sehen. ich glaube, ich hab das auch eeewig gemacht, bis ich es geschafft habe xD

  6. Christian Tietje sagt:

    Ja, herzliche Grüße. Es ist ein einfaches Bild. Ich mag das sehr und es ist gut für die
    Augen. Ich hatte gerade ein Nachfolgebuch von ars edition von 1994 angeschaut.

  7. papp.naseweiss sagt:

    das buch besitze ich seit jahren und ich habe es damals schon so wie heute immer noch geliebt…. reicht das um zu sagen was ich sehe…. 😉

  8. alphazentaury sagt:

    3-5 minuten ich brauchte nur sekunden tip hat jede/r in der brust

  1. 10. September 2014

    […] Inhalte sozusagen in die Luft projeziert, ohne dass der Betrachter Hilfsmittel wie etwa 3D-Brillen […]

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