Ein Nerd nimmt ab

Im Abnehm-Camp

In meinem Freundeskreis bin ich der Nerd, die Computer-Tante, diejenige, die bei PC-, Smartphone- und Internet-Fragen zu Rate gezogen wird. Als gelernte ITlerin und begeisterter Technikfreak stehe ich meinen Freunden natürlich jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Nerd, der [nɜːd] [engl. Sonderling, Langweiler] umgangssprachliche und meist abwertende Bezeichnung für jemanden, der sich nur mit technischen und/oder wissenschaftlichen Themen beschäftigt (vorzugsweise im Computerbereich) und daher weltfremd und kontaktscheu wirkt.

Allerdings bleibt es nicht aus, dass auch mal über mich gescherzt wird. Wer täglich so viele Stunden am Computer sitzt ist nur selten rank und schlank. Und über die Jahre habe ich mir – ganz dem Klischee eines Nerd folgend – ein kleines Bäuchlein angefuttert. Hinzukommt, dass ich Brillenträgerin bin und auch das ein oder andere Nerd-Hobby habe. Das lädt zum Necken ein…

Weg vom Computer, rein ins Abnehmcamp

Nachdem ich über die Jahre immer mehr Kilos zugelegt habe, fiel zum neuen Jahr der Entschluss: ich muss abspecken! Wenn schon Nerd, dann wenigstens wieder schlank! Aber wie sollte ich das anstellen? Mehr Bewegung vor dem Computer ist nicht möglich und von Diäten halte ich nichts. Die gefundenen Sport- und Ernährungs-Apps haben mich auch nicht wirklich überzeugt. Doch dann kam mir die Idee! Ich entschied mich für ein Abnehm-Camp! Zwei Wochen Urlaub mit jede Menge Fitness, tollen Kochkursen und einem Coach, der mich antreibt.

Jetzt wird abgespeckt!

Zwei Wochen Fitness- und Ernährungscamp lagen vor mir. Ich zog in das Guesthouse von Tobias Greb ein, der bekannt für seine erfolgreichen Abnehmprogramme ist. Natürlich hatte ich auch meinen Computer, mein Tablet, mein Smartphone, diverse Kabel und anderen IT-Kram dabei. Zu Beginn hätte ich allerdings nie gedacht, wie wenig ich am Rechner oder online sein würde! Nach täglich mindestens vier Stunden Sport, Theoriestunden und Kochkursen blieb kaum Zeit und Energie.

Sandboarden

Gemeinsam mit vier anderen Mädels startete ich das Abenteuer und machte mehr Sport als je zuvor in meinem Leben. Zumba, Tae-Bo, Pilates, Aero-Boxing, Bauch-Beine-Po und vieles andere Kurse absolvierte ich mit viel Schweiß. Am meisten Spaß hatte ich allerdings beim Sand-Boarden in den Dünen von Maspalomas. Wer hätte gedacht, dass es möglich ist mit einem Snowboard Sanddünen herunterzufahren und dabei so viel Fun zu haben?

Fazit

Zwei Wochen Abnehmcamp haben aus mir eine deutlich schlankere Computer-Tante gemacht, so viel steht fest. Ich habe viel über gesunde Ernährung gelernt und werde beim Essen nun einiges anders machen. Vor allem werde ich die Kalorien im Auge behalten! Zudem werde ich mehrfach die Woche regelmäßig Sport treiben.

Ich bin und bleibe ein Computer-Freak. Ein leidenschaftlicher Nerd, der täglich viele Stunden am Computer und im Netz verbringt. Aber vom dicken, pickeligen, eigenbrötlerischen und sozial inkompetenten Nerd bin ich weit, sehr weit entfernt.

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Katharina Kokoska

Bloggerin von Frisch-gebloggt.de // iNerd // Bloggerin, Texterin, Web Consultant und Internet-Poweruser // Bücherwurm und leidenschaftliche Hobbyfotografin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

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1 Antwort

  1. Klaus-Peter Baumgardt sagt:

    Viele Wege führen nach Rom – und warum nicht ein Camp zwecks Gewicht abnehmen?
    Die Idee hatte ich auch schon mal, nur würde ich noch jemanden, der den Fitness-Teil betreut, brauchen. Oder die Teilnehmer organisieren sich selbst.
    Deine Skepsis vor irgendwelchen Diäten ist ja auch gesund – und ich will Dir auch keine aufschwatzen. Bei Portionsdiät solltest Du mal reinschauen, weil es dort sehr selbstbestimmt zugeht, mehr in Richtung Ernährungsumstellung und selbst-kochen, bewusste Auswahl, passende Portionen. Das Kind hat nun mal einen Namen gebraucht.
    Würde mich freuen, von Dir zu lesen.

    LG

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