Mobiles Internet im Urlaub

Smartphone (Andrew Fysh/Flickr)

In wenigen Tagen ist es so weit: ich fliege in den Urlaub. Endlich ein paar freie Tage, endlich kann ich relaxen, feiern und das Urlaubsgebiet erkunden. Nicht fehlen darf dabei mein Smartphone. Das brauche ich zur Navigation, zum Lesen meines Online-Reiseführers, zum Fotos schießen und natürlich zum Posten von Bildern und Urlaubsgrüßen auf Facebook & Co. Deshalb ist es mir auch wichtig, dass ich im Urlaub Internet habe. Nicht nur in meinem Hotel, sondern auch unterwegs.

Und genau vor dieser Problematik stehen viele Urlauber. Was kostet mich mobiles Internet im Urlaub? Brauche ich eine andere SIM-Karte oder kann ich ein spezielles Reisepaket zu meinem Tarif hinzufügen? Und worauf muss ich achten, um in keine Kostenfalle zu tappen?

Preise für mobiles Internet

Innerhalb Europas ist das Surfen mit dem Smartphone keine all zu große Herausforderung. Die EU hat die Kosten für das mobile Internet im europäischen Ausland zum Glück geregelt und auf 24 Cent pro Megabyte Datenvolumen begrenzt. Das ist zwar nicht die günstigste Alternative, aber auch kein Wucherpreis. Zudem gibt es einen weiteren Schutz: sobald die Kosten über 60 Euro hinausgehen, muss der Betreiber den Zugang kappen. Somit kann es nicht mehr passieren, dass nach dem Urlaub eine böse Überraschung in Form einer gigantischen Telefonrechnung auf einen wartet. Mobilfunk-Kunden können das Limit selbstverständlich beim Anbieter selbst erhöhen lassen, wenn sie es für notwendig halten.

Dennoch geht es günstiger! Hier ein paar Tipps, wie Ihr Geld sparen könnt beim mobilen Internet-Surfen im Ausland:

  • Viele deutsche Mobilfunk-Anbieter haben spezielle Optionen für das Datenroaming, die man flexibel zum bestehenden Vertrag hinzubuchen kann. Vodafone zum Beispiel bietet verschiedene Reisepakete an, T-Mobile hat für Auslandsreisende die Option DayPass im Angebot und O2-Kunden können das Travel Day Pack zu ihrem Vertrag hinzubuchen.
  • Es lohnt sich im Urlaub Ausschau nach WLAN-Hotspots zu halten, die sind meistens kostenlos und man braucht sich mit dem Smartphone oder Tablet nur mit dem WLAN-Netz verbinden, um gratis surfen zu können. In Bahnhöfen, in Cafés und Restaurants, sowie in vielen Shopping-Centern und Hotels lassen sich solche Hotspots finden. Häufig weisen Schilder mit „FREE WIFI“ auf einen solchen Hotspot hin.
  • Wer sich länger als ein paar Tage in einem Urlaubsgebiet aufhält, der sollte sich über die örtlichen Preise von Prepaid-Karten mit mobilem Internet informieren.
  • Beim mobilen Surfen sollte man keine hochauflösende Bilder, Videos oder bewegte Animationen öffnen oder verschicken. Wer darauf verzichtet, kann das übertragene Datenvolumen drastisch verkleinern und viel Geld sparen.

 

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Katharina Kokoska

Bloggerin von Frisch-gebloggt.de // iNerd // Bloggerin, Texterin, Web Consultant und Internet-Poweruser // Bücherwurm und leidenschaftliche Hobbyfotografin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

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