Facebook Börsengang und Kauf von Instagram

Facebook will schon bald an die Börse. Nächsten Monat, im Mai 2012, soll es bereits so weit sein. Das beliebteste soziale Netzwerk, das weltweit rund 850 Millionen Mitglieder hat, will aber nur einen kleinen Teil seiner Aktien bei dem Börsengang verkaufen; dabei könnte Facebook allerdings mit bis zu 100 Milliarden Dollar bewertet werden. Für den bevorstehenden Börsengang hat sich Facebook Gerüchten zufolge die Technologiebörse NASDAQ ausgesucht, an der auch Apple, Microsoft, Intel und Google notiert sind.

Doch der Börsengang von Facebook ist nicht die einzige Neuigkeit, die das riesige soziale Netzwerk in letzter Zeit zu verkünden hatte:

„I’m excited to share the news that we’ve agreed to acquire Instagram and that their talented team will be joining Facebook.“
(Marc Zuckerberg, Gründer von Facebook)

Facebook plant demzufolge den größten Zukauf seiner Firmengeschichte und will für sage und schreibe eine Milliarde Dollar den Smartphone-Fotodienst Instagram übernehmen.

Instagram ist eine kostenlose App für Apple- und Android-Smartphones. Mit der beliebten App können Nutzer Fotos schießen, diese mit Fotofiltern bearbeiten und sie anschließend im Internet veröffentlichen, damit Freunde und andere Internetuser sie dort bewundern können.

Instagram ist zwar ein recht kleines Unternehmen mit weniger als zwanzig Mitarbeitern und einem nicht all zu großen Umsatz, aber bereits heute nutzen schon 30 Millionen Menschen den Online-Fotodienst, der erst vor 18 Monaten auf den Markt kam. Ob Facebook mit diesem Zukauf einen möglichen Konkurrenten frühzeitig aus dem Weg räumen will oder vielleicht einfach nur verhindern möchte, dass die vielversprechende Instagram-App von seinen Mitbewerbern Twitter oder Google geschluckt wird, bleibt Zuckerbergs Geheimnis.

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Katharina Kokoska

Bloggerin von Frisch-gebloggt.de // iNerd // Bloggerin, Texterin, Web Consultant und Internet-Poweruser // Bücherwurm und leidenschaftliche Hobbyfotografin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

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2 Antworten

  1. Wenn ein Unternehmen wie Facebook an die Börse geht, wird mir endlich klar, welchen Wert ich besitze und wie viel Aktionäre für mich hinblättern: 117,64 Euro. Da macht das Gewinnen und Halten von Freunden direkt mehr Spass.
    Mein engster Freundeskreis geht nicht an die Börse. Was ich denen wohl Wert sein mag?

  2. Martin Hark sagt:

    Facebook war / ist eine Besonderheit der Unternehmensbewertung. Aufgrund des immensen Wachstums und der Innovationskraft sind „alte“ Methoden der Unternehmensbewertung nicht anwendbar. Sicherlich muss man die Bewertung auch realistisch betrachten. Ein ewig progressives Wachstum gibt es nicht! Das Ziel eines IPOs, möglichst viel Geld einzunehmen, wurde eindrucksvoll erreicht. Nach und nach spiegelt der Aktienkurs jetzt den wirklichen Unternehmenswert /-preis wider!

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