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Geschrieben von am 27. Dez 2012 in Gedankenkarussell | Keine Kommentare

Wo ist nur die Zeit geblieben?

IMG_0671Noch vier Tage dann ist das Jahr 2012 schon wieder vorbei. Wo ist die Zeit nur geblieben? Wie konnte 2012 so schnell vorüber gehen?

Völlig fassungslos sitze ich an meinem Computer, schaue auf meinen Kalender und wundere mich, dass schon bald 2013 vor der Tür steht. Was habe ich die letzten zwölf Monate gemacht? Wie kann denn jetzt schon wieder Silvester sein?

Aber wie heißt es so schön im Volksmund:

Je älter wir werden, desto schneller vergeht die Zeit.

Mein Bauchgefühl stimmt dieser Weisheit zu. Es scheint, dass die Jahre immer schneller vergehen: je älter ich werde, um so schneller scheint die Zeit durch meine Hände zu rinnen. Doch Kalender und Uhren lehren mich eines besseren: der Tag hat noch immer 24 Stunden und das Jahr besteht noch immer aus 365 Tagen (wenn nicht gerade ein Schaltjahr ist). Aber warum fühlt es sich dann so an, als würde die Zeit schneller vergehen?
 

Wie tickt die innere Uhr?

Wir haben keine eingebaute Uhr in unserem Kopf sitzen, die uns die Zeit exakt vorgibt und sie uns auch fühlen lässt. Was sind also die Faktoren, die uns ein Jahr oder einen Tag länger oder kürzer vorkommen lassen? Anscheinend sind es die Ereignisse und Erlebnisse, die unsere individuell erlebte Zeit beeinflussen. Erleben wir an einem Tag sehr viel, kommt es uns vor, dass die Zeit wie im Fluge vergeht. Geschieht in einem kurzen Zeitraum sehr wenig Ereignisreiches scheint die Zeit zu schleichen. Wer kennt das nicht: in einem Wartezimmer beim Arzt scheint die Zeit überhaupt nicht verstreichen zu wollen, währenddessen die Zeit bei einem spaßigen Ausflug mit Freunden nur so an uns vorbeirast.
 

 

Das Zeitgefühl in der Erinnerung

Erinnern wir uns an das vergangene Jahr, erinnern wir uns an all die Ereignisse und all die besonderen Momente, die wir erlebt haben. Junge Menschen blicken meist auf sehr viele neue Ereignisse zurück: das Ende der Schulzeit mit Prüfungsstress und Abschluss-Partys, ein Studium, in denen viel Neues gelernt und viele neue Bekanntschaften gemacht werden, der Einstieg in die Berufswelt mit neuen Aufgaben, neuer Umgebung und neuen KollegInnen. Sehr viele neue Eindrücke, die durch ihre große Anzahl in der Erinnerung das Jahr sehr lang erscheinen lassen. Wer stattdessen ein Leben führt, in denen sich nicht so viele neue Erlebnisse ereignen, der erinnert sich am Ende eines Jahres an weniger einzigartige Momente. Und so scheint das Jahr gefühlsmäßig sehr schnell vergangen zu sein – es ist ja schließlich nicht viel einzigartiges passiert an das man sich erinnert.

Auf ein längeres 2013!

Ich habe das Gefühl, dass das Jahr 2012 viel zu schnell vergangen ist. Demnach habe ich zu wenig neue und einzigartige Dinge erlebt. Und so werde ich zum ersten Mal einen Vorsatz zum Neuen Jahr fassen: mein Alltag muss aufregender werden! Also mehr neue Dinge ausprobieren, mich auf mehr spannende Unternehmungen einlassen  und mehr neue Bekanntschaften schließen. Dann werde ich mich nächstes Silvester hoffentlich an zahlreiche Erlebnisse erinnern, die mir das Jahr sehr, sehr lange vorkommen lassen. Wollen wir mal sehen, ob ich die verrinnende Zeit damit ein wenig ausbremsen kann…

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