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	<title>Frisch gebloggt</title>
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	<description>Online Kolumnen &#38; Internet News</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 17:39:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Happy Birthday, Frisch-gebloggt.de!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 17:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute vor einem Jahr ging der erste Blogpost von Frisch-gebloggt.de online. Seit diesem Tag wurden: 106 Artikel geschrieben 170 Kommentare abgegeben rund 24.000 Besucher (Unique Visitors) gezählt &#160; Ist das nicht fantastisch? &#160; &#160; &#160; Danke an Euch alle, ihr inzwischen zahlreichen Leser von Frisch-gebloggt.de &#8211; ihr werdet zum Glück jeden Monat mehr und viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor einem Jahr ging der erste Blogpost von <a href="http://www.frisch-gebloggt.de/" target="_blank">Frisch-gebloggt.de</a> online.</p>
<p>Seit diesem Tag wurden:</p>
<ul>
<li>106 Artikel geschrieben</li>
<li>170 Kommentare abgegeben</li>
<li>rund 24.000 Besucher (Unique Visitors) gezählt</li>
</ul>
<p>&nbsp;<br />
Ist das nicht fantastisch?<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/Usdmu2nv5Kc?rel=0" frameborder="0" width="500" height="369"></iframe><br />
&nbsp; </p>
<h2><strong>Danke an Euch alle,</strong></h2>
<p>ihr inzwischen zahlreichen Leser von Frisch-gebloggt.de &#8211; ihr werdet zum Glück jeden Monat mehr und viele von Euch sind zu treuen Stammlesern geworden! Das freut mich enorm und motiviert mich fleißig weiterzubloggen. Danke, danke, danke!!!<br />
&nbsp;<br />
Auf viele weitere Jahre Frisch gebloggt! <strong>Happy Birthday!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blockupy-Proteste und Räumung des Occupy-Camps</title>
		<link>http://www.frisch-gebloggt.de/politik/blockupy-proteste-und-raumung-des-occupy-camps/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=blockupy-proteste-und-raumung-des-occupy-camps</link>
		<comments>http://www.frisch-gebloggt.de/politik/blockupy-proteste-und-raumung-des-occupy-camps/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Blockupy]]></category>
		<category><![CDATA[Blockupy Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Occupy-Camp vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main wird derzeit von rund hundert Polizisten geräumt. Grund dafür: die von heute bis Sonntag geplanten „Blockupy-Proteste“ gegen die EU-Krisenpolitik. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel bestätigte das von der Stadt verhängte Aufenthaltsverbot im Camp, welches von Mittwoch bis zum Sonntag gilt. Verhaftungen gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-2273" title="Blockupy" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/blockupy.png" alt="" width="160" height="600" />Das Occupy-Camp vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main wird derzeit von rund hundert Polizisten geräumt. Grund dafür: die von heute bis Sonntag geplanten „Blockupy-Proteste“ gegen die EU-Krisenpolitik. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel bestätigte das von der Stadt verhängte Aufenthaltsverbot im Camp, welches von Mittwoch bis zum Sonntag gilt. Verhaftungen gab es bisher anscheinend nur sehr wenige, es wird gemunkelt, dass 13 Aktivisten mitgenommen wurden. Der Großteil der Aktivisten, die von den Polizisten aus dem Camp herausgeholt bzw. herausgetragen wurden, wurden aber kurz danach wieder frei gelassen. Die Zelte dürfen anscheinend bleiben, allerdings müssen die Zelte flach auf dem Boden liegen und die Wertgegenstände vom Camp entfernt werden.</p>
<p>Viele hundert Aktivisten, die auf der M31-Demonstration Ende März in Frankfurt festgenommen oder auch nur polizeilich kontrolliert wurden, hatten in den letzten Wochen einen Brief von der Frankfurter Polizei erhalten. Darin enthalten: ein Aufenthaltsverbot für die Frankfurter Innenstadt vom 16. bis 19. Mai, sprich für den Zeitraum der <a href="http://blockupy-frankfurt.org/actiondays/programm" target="_blank">Blockupy-Aktionstage</a>. Bei Verstoß gegen dieses Aufenthaltsverbots wurde ihnen die “Anwendung unmittelbaren Zwanges” durch die Polizei und ein Zwangsgeld von 2.000 Euro bzw. eine entsprechende Ersatzfreiheitsstrafe angedroht. Diese Aufenthaltsverbote für die Innenstadt wurden dann allerdings zurückgenommen. Nach einem intensiven Gespräch mit dem Verwaltungsgericht Frankfurt habe sich das Polizei-Präsidium schlussendlich entschlossen, die ausgesprochenen Aufenthaltsverbote wieder zurückzunehmen.</p>
<p>Die Banken sind nervös. So hat die Commerzbank beispielsweise ihre Mitarbeiter aufgefordert, am Freitag zu Hause zu bleiben, um dort zu arbeiten oder auch Überstunden abzufeiern. Wer unbedingt in das Bankgebäude muss, soll dies in Freizeitkleidung und ohne Auto tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="yfrog.com - Image And Video Hosting" href="http://yfrog.com/h3hzjzwkj" target="_blank"><img src="http://a.yfrog.com/img615/7892/hzjzwk.jpg" alt="" width="472" height="283" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Derzeit wehren sich die Occupy-Camp-Bewohner nur mit Farbbeuteln, die sie Richtung Polizei werfen. Die mit Farbe gefüllten Plantschbecken werden von der Polizei allerdings Stück für Stück beschlagnahmt. Die Proteste verlaufen bunt, aber friedlich. Es sind rund 200 Menschen, die passiven Widerstand gegen die Räumung leisten. Die Polizei hatte zuvor angekündigt, dass Sitzblockieren keine juristischen Konsequenzen für die Aktivisten haben wird. Sobald das Camp geräumt ist, wird es eine Spontan-Demonstration geben. Um 14 Uhr ist dann eine Kundgebung vor der Europäischen Zentralbank (EZB) geplant. Und heute Abend um 19 Uhr startet dann der <a href="https://www.facebook.com/RaveAgainstTheSystem" target="_blank">Rave against the System</a> an der Hauptwache.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Diskussion ums Urheberrecht &#8211; respektlos und oberflächlich</title>
		<link>http://www.frisch-gebloggt.de/internet/urheberrecht-von-illegalen-downloads-und-abmahnwellen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=urheberrecht-von-illegalen-downloads-und-abmahnwellen</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger Abmahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[illegale Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsverletzungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich vorweg: ich bin KEIN Gegner des Urheberrechts und vertrete auch nicht die Meinung, dass wir das Urheberrecht abschaffen sollten. Künstler brauchen Rechte an ihren Werken. Die Frage ist nur, ob das bisherige Urheberrecht modern genug ist, um in diesen Zeiten noch gerecht zu sein. Doch statt eines produktiven Dialogs, verhärten sich derzeit die Fronten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/Copyright.jpg" rel="lightbox[2239]" title="Copyright (Bild: Horia Varlan/Flickr)"><img class="alignleft  wp-image-2245" title="Copyright (Bild: Horia Varlan/Flickr)" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/Copyright-300x300.jpg" alt="" width="236" height="236" /></a>Gleich vorweg: ich bin KEIN Gegner des Urheberrechts und vertrete auch nicht die Meinung, dass wir das Urheberrecht abschaffen sollten. Künstler brauchen Rechte an ihren Werken. Die Frage ist nur, ob das bisherige Urheberrecht modern genug ist, um in diesen Zeiten noch gerecht zu sein.</p>
<p>Doch statt eines produktiven Dialogs, verhärten sich derzeit die Fronten. Die einen <a title="Sven Regener und das Urheberrecht" href="http://www.frisch-gebloggt.de/internet/sven-regener-und-das-urheberrecht/" target="_blank">schimpfen</a> über unsere Gesellschaft, die den Künstlern angeblich &#8220;ins Gesicht pinkelt&#8221;, <a href="http://wir-sind-die-urheber.de/" target="_blank">sammeln Unterschriften</a> und fordern härtere Sanktionen gegen Urheberrechtsverletzer. Die anderen <a href="https://11k2.wordpress.com/2012/03/22/sven-regener-du-erzahlst-unsinn-und-ich-erklar-dir-warum/" target="_blank">schimpfen zurück</a>, ärgern sich über die Pauschalität der getroffenen Aussagen und <a href="http://wir-sind-die-buerger.de/" target="_blank">sammeln auch Unterschriften</a>. In Talkshows wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=x557AiPKRHg" target="_blank">Markus Lanz</a> werden Mitglieder der Piraten vorgeführt, die sich beim Thema Urheberrecht verhaspeln. Der Respekt voreinander sinkt. Die Diskussion wird oberflächlich. Und am Kern des Problems wird vorbegeschlittert.</p>
<p><strong>Das Problem mit den illegalen Downloads</strong></p>
<p>Wir haben mehrere Probleme hinsichtlich des Urheberrechts, die wir bisher noch nicht lösen konnten. Ein großes Problem, das viele Menschen emotional bewegt, sind die illegalen Downloads. Ich habe mal nach einer Statistik gesucht, um der Realität in dieser Debatte näher zu kommen und herauszufinden, wie viele Deutsche zu den illegalen Downloadern gehören. Ich habe mich für eine <a href="http://www.musikindustrie.de/fileadmin/news/presse/Pressemitteilungen_2011/110830_DCN_PM_FINAL.pdf" target="_blank">Statistik</a> entschieden, die der Bundesverband Musikindustrie e. V. (BVMI), der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) letztes Jahr in Auftrag gegeben haben. Befragt wurden 10.000 Personen, die repräsentativ für 63,7 Mio. Deutsche ab zehn Jahren sind.</p>
<p>Laut dieser Statistik laden 3,7 Mio. User in großen Mengen illegal Medieninhalte herunter. Deutschland hat 63,7 Millionen Einwohner, die über 10 Jahre alt sind. Laut Adam Riese sind es also <strong>5,8 Prozent</strong> der Deutschen, die Musik, Videos und andere Werke in großen Mengen verbotenerweise herunterladen. Ich vermute mal, dass zu Zeiten der guten alten Kassette ähnlich viele Tonträger kopiert wurden. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass 5-6 Prozent der Bücher, die in Deutschland gelesen werden, von Freuden oder Familie ausgeliehen wurden und nicht selbst gekauft wurden. Was ich damit sagen möchte: geistiges Eigentum wurde schon immer zu einem gewissen Prozentsatz unentgeltlich kopiert oder weitergeben. Und wir haben bisher keinen Weg gefunden, das zu verhindern. Die Frage, die wir uns nun aber stellen müssen, ist: <strong>was kann die Politik gegen die illegalen Downloads tun? Welche Maßnahmen können wir ergreifen, damit nicht irgendwann niemand mehr Geld für Musik, Filme oder E-Books ausgibt? Und ist dies überhaupt eine ernstzunehmende, realistische Gefahr?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/Downloading.jpg" rel="lightbox[2239]" title="Downloading (Bild: Bull3t/Flickr)"><img class="aligncenter  wp-image-2247" title="Downloading (Bild: Bull3t/Flickr)" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/Downloading.jpg" alt="" width="479" height="226" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und genau hier liegt das eigentliche Problem. Die Struktur des Internets macht es schwierig die illegalen Downloads mit einfachen Mitteln zu verhindern. Einen Kopierschutz für digitale Inhalte gibt es bereits. Doch dieser lässt sich mit Hilfe von Software oder anderen Verfahren relativ leicht entfernen. Deshalb kamen einige Menschen auf die Idee, dass die Internet-Provider einfach die Internetleitungen ihrer Kunden überprüfen sollen, um herauszufinden, wer Musik von nicht legalen Seiten herunterlädt. Klingt nach einer einfachen Lösung, hätte aber weitreichende Konsequenzen. Das wäre ungefähr so, wie wenn man von der Post verlangen würde, sämtliche Briefe und Pakete zu öffnen, um zu kontrollieren, wer illegale Ware per Post verschickt. Hier greift eindeutig der Datenschutz und der Schutz der Privatsphäre! Wer diese Idee für gut hält, den muss ich ernsthaft fragen: wollt ihr, dass die Internetprovider, wie beispielsweise die Telekom, kontrollieren, was ihr Euch im Netz anguckt und welche E-Mails ihr verschickt? Wollt Ihr, dass „Big Brother“ detailliert Eure Wege im Internet beobachtet und dokumentiert? Das kann und darf nicht die Lösung sein!</p>
<p><strong>Also was tun?</strong> Es gibt einige Ideen, wie beispielsweise die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturflatrate" target="_blank">Kulturflatrate</a>. Aber vielleicht müssen sich die Musik-, Film- und Buchbranche auch einfach neue Geschäftsstrategien überlegen. Illegal downloaden ist ein Risiko, dass viel Geld kosten kann, wenn die Polizei dahinter kommt. Ein attraktives Angebot überzeugt die meisten Internetuser davon, dieses Risiko nicht auf sich zu nehmen. Gerade im deutschen E-Book-Markt sehe ich beispielsweise wenig attraktive Angebote. Denn viele Leser fragen sich, weshalb ein E-Book in Deutschland genauso teuer ist, wie ein gedrucktes Buch. Ich denke, dass bessere Angebote die Zahl an illegalen Downloads verringern wird.<br />
Eine kleine Gruppe an illegalen Downloadern wird allerdings bleiben, welche Gesetze auch immer kommen. Da bin ich sicher. Wir konnten das Kopieren von Musik auf Kassetten in den 80er und 90er Jahren nicht verhindern und auch Ladendiebstähle lassen sich nicht vollständig unterbinden. Das ist ärgerlich, unsozial und richtet einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Schaden an; lässt sich aber leider nicht vermeiden, wie die vielen tausend Jahre Menschheitsgeschichte zeigen.<br />
Doch unsere Gesellschaft besteht schließlich nicht nur aus Kriminellen! In Supermärkten wird die Ware auch offen ausgestellt und dennoch versuchen die wenigsten Menschen sie aus den Regalen zu stehlen. Das liegt natürlich daran, dass wir wissen, dass Diebstahl strafbar ist und unangenehme Konsequenzen für uns haben kann. Das liegt aber auch daran, dass wir moralische Werte haben und diese sind ein Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft. Und die Mehrheit unserer Gesellschaft lebt nach diesen Werten und ist nicht kriminell! Das dürfen wir bei der Diskussion um die illegalen Downloads nicht vergessen. <strong>Wir sprechen hier von derzeit geschätzten 5,8 Prozent, die sich regelmäßig Medieninhalte in großen Mengen illegal herunterladen und nicht von der Mehrheit der Bürger! </strong></p>
<p><strong>Weitere Probleme des Urheberrechts</strong></p>
<p>Bei der aktuellen Diskussion zum Thema Urheberrecht wird fast ausschließlich über die illegalen Downloads gesprochen. Es gibt aber auch andere Probleme, die das Urheberrecht im Internet mit sich bringt. Ich spreche von den vielen Bloggern, Podcastern und Video-Produzenten, die dafür verantwortlich sind, dass das Internet neben den klassischen Angeboten großer Verlage und Firmen, auch Inhalte von Privatleuten bietet. Denkt an youTube-Filme und Online-Magazine, wie dieses. Blogger, Poscaster und youTubler bekommen in der Regel kein Geld dafür, dass sie interessante, wichtige oder unterhaltsame Inhalte ins Internet stellen. Sie tun es aber dennoch. Weil sie der Welt etwas mitzuteilen haben. Weil sie kreativ sind. Weil sie Spaß daran haben. Sie sind ein Teil unseres kulturellen Lebens. Und die Internet-User wissen es zu schätzen, nicht nur kommerzielle Inhalte im World Wide Web zu finden.</p>
<p>Doch das Urheberrecht, wie es derzeit besteht, hat eine <strong>Abmahn- und Abzockwelle</strong> in Gang gesetzt, die viele dieser kreativen Schreiber, Filmemacher, Musiker, Comediens etc. bedroht und ihr Schaffen mit Füßen tritt.</p>
<p>Dieses Video zeigt deutlich, wie gefährlich die <a href="http://www.ndr.de/ratgeber/netzwelt/abmahnungen103.html" target="_blank">Abmahnindustrie</a> für Blogs geworden ist:<br />
&nbsp;<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/O8crmjlJ9UE?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Was bedeutet das derzeitige Urheberrecht für einen Blogger, wie mich? Ich habe ein ungutes Gefühl dabei kurze Passagen von Zeitungen zu zitieren. Selbst wenn diese korrekt als Zitat ausgewiesen sind und sogar den Link zum Original-Artikel enthalten, passiert es immer wieder, dass Anwaltsschreiben einem Blogger ins Haus flattern mit der Begründung, man habe eine <a href="http://www.spreeblick.com/2009/10/29/journalistin-lasst-blog-abmahnen-fordert-1-200-euro-schadensersatz-fur-textzitate/#more-24067" target="_blank">Urheberrechtsverletzung</a> begangen. Auch wenn der Blogger höchstwahrscheinlich vor einem Gericht Recht bekommen würde – zunächst einmal kostet es viel Geld, einen Anwalt zu beauftragen, der sich um eine solche Abmahnung kümmert. Geld, das ein Blogger häufig nicht hat&#8230;</p>
<p>Und welche Fragen muss man sich erst stellen, wenn man ein Video auf youTube &amp; Co. veröffentlichen möchte? Welche Musik darf ich im Hintergrund laufen lassen? Darf ich selbst einen aktuellen Titel aus den Charts singen oder auf einem Musikinstrument nachspielen? Darf ich eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Persiflage" target="_blank">Persiflage</a> eines Musikstücks, einer Filmszene oder einer TV-Sendung aufnehmen und veröffentlichen? Und was bedeutet es für mich als Privatmann/Privatfrau, wenn ich unwissentlich eine Urheberrechtsverletzung begehe? Werde ich dann so hoch verklagt, dass ich danach pleite bin?</p>
<p>In diesen Fällen kann das Urheberrecht großen Schaden anrichten. Die Kreativität im Internet wird bedroht, die Künstler vor dem Bildschirm eingeschüchtert. Und ich frage Euch alle: ist es das, was wir wollen? Ist das gerecht? Fördert dieses Gesetz, wie es jetzt ist, Kultur?</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Lasst uns die Urheberrechtsdebatte gesittet führen! Statt verhärteter Standpunkte und gegenseitigen Beschimpfungen ist es wesentlich produktiver die Kernprobleme zu analysieren und <strong>gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, die geistiges Eigentum wertschätzt und die Gesellschaft weder kriminalisiert noch sie in ihrer Freiheit und ihren Rechten beschneidet</strong>. Die <a href="https://digitalegesellschaft.de/2012/01/vom-urheberrecht-zum-nutzungsrecht/" target="_blank">Digitale Gesellschaft</a> hat es mit folgenden Slogan auf den Punkt gebracht: <strong>Das Urheberrecht reformieren statt zementieren</strong>. Lasst uns zurückkommen zu einer sachlichen und von gegenseitigem Respekt gezeichneten Diskussion.</p>
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		<title>Meeresrauschen für alle – Meeresbucht bei Arinaga</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Heine]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresbucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jeden Mittwoch gibt es auch heute wieder für Euch ein kurzes Video vom Meer. Denn natürlich möchte ich Euch auch diesmal ein wenig Urlaubsfeeling gönnen und habe deshalb wieder einen kurzen Clip für Euch gedreht. Also nehmt Euch eine kurze Pause, schaltet die Lautsprecher ein und genießt das Rauschen der Wellen! &#160; &#160; &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2216" title="Meeresrauschen_KW19" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/Meeresrauschen_KW19-150x150.png" alt="" width="150" height="150" />Wie jeden Mittwoch gibt es auch heute wieder für Euch ein kurzes Video vom Meer. Denn natürlich möchte ich Euch auch diesmal ein wenig Urlaubsfeeling gönnen und habe deshalb wieder einen kurzen Clip für Euch gedreht.</p>
<p>Also nehmt Euch eine kurze Pause, schaltet die Lautsprecher ein und genießt das Rauschen der Wellen!<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/Jw4A_pltGBA?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/FraeulleinamMeer.jpg" rel="lightbox[2215]" title="Fräulein am Meer (Foto: Victori∀/Flickr)"><img class="alignright  wp-image-2224" title="Fräulein am Meer (Foto: Victori∀/Flickr)" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/FraeulleinamMeer-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a>
<p style="text-align: center;"><strong>Das Fräulein am Meere</strong></p>
<p style="text-align: center;">Das Fräulein stand am Meere<br />
Und seufzte lang und bang,<br />
Es rührte sie so sehre<br />
Der Sonnenuntergang.</p>
<p style="text-align: center;">Mein Fräulein! sein Sie munter,<br />
Das ist ein altes Stück;<br />
Hier vorne geht sie unter<br />
Und kehrt von hinten zurück.</p>
<p style="text-align: center;">(<a href="http://hhp.uni-trier.de/Projekte/HHP/Projekte/HHP/start" target="_blank">Heinrich Heine</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Transmedia Storytelling &#8211; Republica 2012</title>
		<link>http://www.frisch-gebloggt.de/spezial/transmedia-storytelling-republica-2012/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=transmedia-storytelling-republica-2012</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[republica 2012]]></category>
		<category><![CDATA[rp12]]></category>
		<category><![CDATA[Transmedia Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[transmedia Storytelling]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit Maike Coelle, Kristian Costa-Zahn, Dorothea Martin, Patrick Möller, Gregor Sedlag und Philipp Zimmermann habe ich auf der re:publica 2012 unser Transmedia Manifest präsentiert, das wir bereits im Herbst 2011 auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt haben. Um es nicht so theoretisch zu gestalten, haben wir zunächst zwei Beispiele gezeigt, die den Transmedia-Ansatz gekonnt umgesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/TransmediaManifest.png" rel="lightbox[2181]" title="Transmedia Storytelling @rp12"><img class="alignleft  wp-image-2182" title="Transmedia Storytelling @rp12" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/TransmediaManifest-150x150.png" alt="" width="168" height="168" /></a>Gemeinsam mit <a href="http://kunst-stoff.de/cms/?page_id=5" target="_blank">Maike Coelle</a>, <a href="http://www.ufa.de/company/ufa_film__tv_produktion/who_is_who/" target="_blank">Kristian Costa-Zahn</a>, <a href="http://das-wilde-dutzend.de/" target="_blank">Dorothea Martin</a>, <a href="http://www.argreporter.de/" target="_blank">Patrick Möller</a>, <a href="http://www.phuturama.de/" target="_blank">Gregor Sedlag</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Philipp_Zimmermann25" target="_blank">Philipp Zimmermann</a> habe ich auf der re:publica 2012 unser Transmedia Manifest präsentiert, das wir bereits im Herbst 2011 auf der <a href="http://www.frisch-gebloggt.de/spezial/die-uberflieger-prasentieren-das-transmedia-manifest/" target="_blank">Frankfurter Buchmesse</a> vorgestellt haben. Um es nicht so theoretisch zu gestalten, haben wir zunächst zwei Beispiele gezeigt, die den Transmedia-Ansatz gekonnt umgesetzt haben. So hatte das Publikum gleich ein wenig Action (ist ja schließlich das Motto der diesjährigen re:publica) und die Beispiele zeigen zudem &#8211; ohne viel erklären zu müssen &#8211; was Transmedia Storytelling eigentlich ist.</p>
<p>Unser erstes Beispiel für eine gelungene Transmedia-Kampagne, war die <strong>Batman-Kampagne „<a href="http://www.ibelieveinharveydenttoo.com/" target="_blank">I believe in Harvey Dent</a>“</strong> zum Film &#8220;The Dark Knight&#8221;:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/1pd74It-yVo?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die aktuelle <strong><a href="http://www.sherlock-bbcgermany.de/" target="_blank">BBC-Serie</a> „Sherlock Holmes“</strong> hat transmediale Züge. Die TV-Serie ist zwar an die Originalgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle angelehnt, doch die Figuren der berühmten Geschichten haben bei der Fernsehserie einen Zeitsprung in die Gegenwart gemacht. Sherlock und Watson nutzen Smartphones, Computer und auch das Internet. Und die Fernsehzuschauer haben die Möglichkeit nicht nur gespannt vor der Flimmerkiste zu sitzen und Sherlock und Watson beim Lösen diverser Fälle zuzuschauen, sie können sich auch aktiv beteiligen und beispielsweise <a href="http://www.johnwatsonblog.co.uk/" target="_blank">Dr. Watsons Blog</a> lesen. Dort bloggt er über die aktuellen Entwicklungen – zeitgleich zur Serie. Aber auch auf <a href="http://www.thescienceofdeduction.co.uk/" target="_blank">Sherlocks Seite</a> gibt es einiges zu entdecken, wie beispielsweise Einblicke in gefundene Dokumente, die man sich zur weiteren Spurensuche sogar herunterladen kann. Damit nicht genug! Überall auf der Welt zeigen Sherlock-Fans aufgrund der Ereignisse in der zweiten Staffel, dass sie voll und ganz hinter dem Meisterdetektiv stehen. Fans der Serie stellen beispielsweise Fotos von sich ins Internet mit <a href="https://secure.flickr.com/photos/78108803@N02/6879220244/" target="_blank">Zetteln</a> auf denen „I believe in Sherlock“ steht. Und auch Plakate wurden überall auf der Welt gefunden, sogar in <a href="http://instagr.am/p/IZbmf2qhV6/" target="_blank">Leipzig</a>.</p>
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<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/EO-u9M47NX0?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
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<p>Nach den beiden Beispielen kam dann der theoretische Teil. Die 11 Thesen des <strong><a href="http://www.transmedia-manifest.com/" target="_blank">Transmedia Manifests</a> </strong>wurden glücklicherweise mitgefilmt und Ihr könnt Sie Euch hier als Video ansehen:</p>
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<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/-4pEQliRxFU?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
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<p><strong>Das Transmedia Manifest &#8211; die 11 Thesen:</strong></p>
<ol>
<li>Die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Die Fiktion bemächtigt sich der Realität, um ihre Immersion zu steigern. (Claiming reality)</li>
<li>Die Geschichte bietet dem Experiencer durch sogenannte „rabbit holes“ verschiedene Möglichkeiten in sie einzutreten. (Rabbit holes)</li>
<li>Der Experiencer muss nicht mehr einer einzelnen Dramaturgie folgen, sondern darf selbst aus mehreren sich kreuzenden Narrationsbögen auswählen, die schlussendlich in einem großen Geschichten-Universum aufgehen. (Story universe)</li>
<li>Die Experiencer tauschen sich sowohl untereinander als auch mit fiktionalen Figuren aus, nehmen aktiv an der Geschichte teil und beeinflussen diese. (Interactivity)</li>
<li>Das Geschichten-Universum bietet dem Experiencer die Möglichkeit, sich an ausgewählten Stellen selbst gestalterisch einzubringen. (User Generated Content)</li>
<li>Das Geschichten-Universum beschränkt sich nicht auf ein einzelnes Medium, sondern nutzt die Stärken verschiedener Medien, um aus ihrer Symbiose etwas Neues zu erschaffen. (Transmediality)</li>
<li>Der Experiencer wird zum Träger der Fiktion, indem er reale Orte aufsucht, an denen Teile des Story-Universe erzählt werden. (Location-based storytelling)</li>
<li>Das Geschichten-Universum verlangt vom Experiencer nicht, sich stets aktiv an der Geschichte zu beteiligen, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Geschichte zeitweise bzw. dauerhaft in einem passiven Modus zu konsumieren. (Lean back, lean forward)</li>
<li>Das Geschichten-Universum hat das Potenzial, durch mögliche Fortsetzungen, ausgegliederte Nebenhandlungen oder mittels konstanter Elemente innerhalb der Geschichte die Grundlage für eine nie zu Ende gehende Geschichte zu schaffen. (Infinitude)</li>
<li>Die Vielfältigkeit des Geschichtenerzählens innerhalb des Geschichten-Universums ermöglicht ein Freemium-Geschäftsmodell, das auf vielfachen, kleinen Geldbeiträgen pro Experiencer aufbaut.. (Multipayment)</li>
<li>Das Geschichten-Universum wird von flexiblen, interdisziplinär agierenden Teammitgliedern gemeinsam entwickelt, da es bei einem Transmedia-Projekt einer Bündelung unterschiedlicher Kompetenzen bedarf. (Collaborative work)</li>
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<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/Sensual-acts.png" rel="lightbox[2181]" title="Sensual acts"><img class="alignright  wp-image-2194" title="Sensual acts" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/Sensual-acts-150x150.png" alt="" width="198" height="198" /></a>Auch unsere eigene transmediale Geschichte, die wir angedacht haben, wurde von uns vorgestellt: der <strong>Holger-Komplex</strong>. Für die Frankfurter Buchmesse hatten wir ein Proof-of-Concept erarbeitet. Dieses begann mit einer transmedial inszenierten Geschichte um ein fiktives Mitglied unserer Gruppe: Holger Schmidt. Holger war Theaterregisseur und Autor, der jedoch nach anfänglicher Beteilligung in unserer Gruppe plötzlich spurlos verschwand. Das einzige was von ihm übrig war, war das Manuskript zu einem Roman, der von seinen eigenen erotischen Abenteuern handelte. Und sein <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100002925781497" target="_blank">Facebook-Profil</a> mit den letzten Wall-Posts, die er schrieb. Holgers Roman deckte auf, dass er die letzten Wochen und Monate regelmäßig auf einer Dating-Plattform unterwegs war. Doch auf dieser Internetseite war er nicht nur auf der Suche nach sexuellen Abenteuern, sondern kam auch einer Mörderin auf die Spur. Diese nutzte die Dating-Plattform anscheinend bereits seit langem als &#8220;Jagdgebiet&#8221;. War vielleicht sie es, die Holger entführte? Doch nicht nur Holgers Roman verweist auf diese Dating Plattform &#8211; es gibt noch weitere “Rabbit Holes”, wie beispielsweise das Hörbuch von Cathy, einer von Holgers erotischen Affären, die mit autobiographischen Texten im “Sex and the City”-Stil von ihrem Leben als Single, ihren pikanten erotischen Abenteuern und ihren Reisen berichtet. Rund um die Dating-Plattform bauten wir eine transmediale Geschichte. Der User sollte sich selbst auf der Plattform einbringen können, dort ermitteln, eigenen Content hochladen und sich mit fiktionalen und realen Personen austauschen dürfen. Auch Apps für Smartphones oder Tablets, Rätsel in der Realität (versteckte QR-Codes an unterschiedlichen Locations) und weitere Elemente würden die Geschichte rund um Holger komplettieren. Das Ergebnis war ein Geschichten-Universum, das unsere und die Phantasie anderer immer weiter anregte.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wir hatten an diesem Tag ein wirklich großes Publikum, was uns alle sehr freute. Transmedia Storytelling scheint demnach nicht nur uns zu begeistern, sondern auch viele andere Menschen, die dieses neue Genre sicher gerne häufiger in Form einer spannenden Geschichte erleben würden. Daher mein Aufruf an die vielen Produktionsfirmen und Geschichten-Erzähler da draußen: traut Euch! Kreiert ein transmediales Story-Universum und ermöglicht ein neues Erleben von Geschichten! Die Zeit ist reif für Transmedia Storytelling!</p>
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		<title>Republica 2012 Tag 3 &#8211; Ein Resümee</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 05:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Freitag war der letzte Tag der Internet-Konferenz re:publica. Und es standen noch einmal echte Highlights auf dem Programm! Und wie ich es die letzten Tage bereits getan habe, präsentiere ich Euch auch heute wieder meine Eindrücke: Blogvermarktung Als Bloggerin interessiere ich mich natürlich für Tipps in Sachen Blogvermarktung. Allerdings muss ich sagen, dass ich Werbung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC005661.jpg" rel="lightbox[2156]" title="frisch_gebloggt @rp12"><img class="wp-image-2166 alignright" title="frisch_gebloggt @rp12" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC005661-300x300.jpg" alt="" width="212" height="212" /></a>Freitag war der letzte Tag der Internet-Konferenz <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica</a>. Und es standen noch einmal echte Highlights auf dem Programm! Und wie ich es die letzten Tage bereits getan habe, präsentiere ich Euch auch heute wieder meine Eindrücke:</p>
<p><strong>Blogvermarktung</strong></p>
<p>Als Bloggerin interessiere ich mich natürlich für Tipps in Sachen Blogvermarktung. Allerdings muss ich sagen, dass ich Werbung auf Blogs ein wenig gespalten gegenüberstehe. Ich bin der Meinung, als BloggerIn sollte man sich schon sehr genau überlegen, ob man Werbung auf seiner Webseite platzieren möchte, welche Art von Werbung das ist und wie sehr diese die Optik des Blogs verändert. Und ich empfehle Bloggern mit dem Thema Werbung transparent umzugehen und keine Schleichwerbung zu machen &#8211; das ist nicht nur illegal, sondern verärgert auch die eigene Leserschaft! Zu dem Thema sprachen gestern Jörg Blumtritt (Forschungschef der größten deutschen Mediaagentur <a href="http://www.mediacom.de/de/our-people/management/joerg-blumtritt.aspx" target="_blank">mediacom</a>), René Walter (Blogger von <a href="http://www.crackajack.de/" target="_blank">nerdcore</a>), Vasco Sommer-Nunes (Mitbegründer der mokono GmbH, <a href="http://www.blog.de/user/vasco-sommer-nunes/" target="_blank">blog.de</a>) und Nico Lumma (Blogger von <a href="http://lumma.de" target="_blank">lumma.de</a>). Da Herr Blumtritt und Herr Sommer-Nunen damit Geld verdienen, Werbung auf Blogs zu schalten, stehen beide dem Thema natürlich sehr positiv gegenüber. Ist der Blog gut geschrieben, relevant und erzielt auch eine gewisse Reichweite, dann lässt sich mit Bannern, Produkt-Rezensionen, Affiliate und ähnlichen Blog-Werbeformen ein kleines bis großes Zubrot verdienen. Keine neue Erkenntnis, aber die Thematik auf den Punkt gebracht. Die schwarzen Schafe der Werbeindustrie, die uns Blogger wöchentlich anschreiben und uns unmoralische Angebote machen, wurde allerdings von den Rednern nicht erwähnt. Auf Nachfrage hieß es schlicht und einfach: &#8220;Dann lasst Euch nicht verarschen und nehmt solche Angebote nicht an!&#8221;. Ob wirklich jeder Blogger da draußen die Masche dieser schwarzen Schafe gleich durchschaut und sich nicht mit den scheinbar attraktiven Angeboten ködern lässt, bezweifle ich ein wenig. Dann gab es noch den Tipp, dass sich mehr Blogger bei <a href="http://www.agof.de/" target="_blank">AGOF</a> anmelden sollen, damit wir für die Agenturen interessanter werden. Das werde ich mir die Tage mal ansehen.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_02921.jpg" rel="lightbox[2156]" title="Blogvermarktung"><img class="alignnone size-full wp-image-2158" title="Blogvermarktung" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_02921.jpg" alt="" width="500" height="667" /></a></p>
<p><strong>Copyriots! Der Kampf der Kulturen</strong></p>
<p>Am Vormittag gab es eine interessante Diskussionsrunde zum derzeit heiß diskutierten Thema Urheberrecht, moderiert von Johnny Haeusler (Blogger von <a href="http://www.spreeblick.com/" target="_blank">Spreeblick</a> und Mitveranstalter der re:publica). Es diskutierten Conrad Fritzsch (Geschäftsführer vom Online-Musikfernsehsender <a href="http://www.tape.tv" target="_blank">tape.tv</a>), Konrad von Löhneysen (Ministry of Sound), Hans Hafner (Medienkomponist) und Roxanne de Bastion (Sängerin und Songwriter). Und Anstelle eines Vertreters der Gema, die wieder einmal kurzfristig absagten, beteiligte sich noch Blogger <a href="http://mspr0.de/" target="_blank">Michael Seemann</a> mit an der Talkrunde.<br />
Während Löhneysen Abmahnungen bei Copyrightverletzungen für richtig hält und es provokanter Weise sogar bedauert, nicht noch mehr Geld mit dem Abnahmen verdient zu haben, glaubt Conrad Fritzsch, dass die Urheber im Internet schon bald ihr Publikum ganz ohne Marketing finden werden und dass diese eben vor allem fleißig produzieren müssen, um ihr Geld mit Musik zu verdienen &#8211; ein Bäcker könne schließlich auch nicht von nur einem einzigen gebackenen Brot leben. Sängerin Roxanne fügt hinzu, dass Musiker derzeit von großen Labels häufig ausgebeutet werden und nicht selten an Knebelverträge gebunden werden. Und Blogger Seemann sieht nur eine Lösung: das Geld muss umverteilt werden, ein bedingungsloses Grundeinkommen muss her.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0294.jpg" rel="lightbox[2156]" title="IMG_0294"><img class="alignnone size-full wp-image-2159" title="IMG_0294" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0294.jpg" alt="" width="500" height="667" /></a></p>
<p><strong>The internet is people</strong></p>
<p>Einen &#8220;wirren&#8221;, unterhaltsamen und guten <a href="http://wirres.net/article/articleview/6295/1/6/" target="_blank">Vortrag</a> hielt an diesem Tag Felix Schwenzel, der seit inzwischen zehn Jahren auf <a href="http://wirres.net" target="_blank">wirres.net</a> bloggt. Seine These: das Internet besteht aus Menschen! Nach den vielen Visionen der letzten Tage, wie das Internet uns verändern könnte, negativ und positiv, nach all den Gesprächen über die angeblich so virtuelle, unechte Welt des World Wide Web und dessen Gefahren, ein wirklich sympathischer Standpunkt. Wenn auch kein wirklich neuer. Technologie gehört zu unserem Leben und sie wird von Menschen benutzt. Sie macht aus uns &#8220;digital-analoge Zwitter&#8221;, eine Art &#8220;Cyborgs&#8221;. Das fängt beim Herzschrittmacher an und hört beim Internetsurfen auf. Wo ist die Grenze zwischen Realität und dem Virtuellen? Gibt es diese überhaupt?</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0295.jpg" rel="lightbox[2156]" title="Felix Schwenzel"><img class="alignnone size-full wp-image-2160" title="Felix Schwenzel" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0295.jpg" alt="" width="500" height="667" /></a></p>
<p><strong>Twitter lebe hoch!</strong></p>
<p><a href="https://twitter.com/katies" target="_blank">Katie Stanton</a>, die Vice-Präsidentin im Bereich &#8220;International market development&#8221; von Twitter, kam dieses Jahr zum ersten Mal zur re:publica, um ordentlich die Werbetrommel für ihr soziales Netzwerk zu rühren und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Fragen wurden dann auch viele gestellt, zum Beispiel, ob in der neuen Zweigstelle von Twitter in Berlin noch Jobs zu vergeben seien. Spannend fand ich auch die Frage, ob Twitter Kauf-Interessenten habe und demnächst vielleicht von einer großen Firma geschluckt werde. Im Publikum dachten die meisten dabei wohl insgeheim an <a href="http://www.forbes.com/sites/ericjackson/2012/04/23/why-the-next-shoe-to-drop-post-instagram-is-apple-buying-twitter-for-10-billion/2/" target="_blank">Apple</a>, die Twitter schließlich schon tief in ihrem Betriebssystem verankert haben. Katie Stanton wand sich bei der Antwort ein wenig &#8211; sie würden ein gutes finanzielles Konzept haben, so dass sie auf einen Verkauf nicht angewiesen seien.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0298.jpg" rel="lightbox[2156]" title="Katie Stanton"><img class="alignnone size-full wp-image-2161" title="Katie Stanton" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0298.jpg" alt="" width="500" height="667" /></a></p>
<p><strong>Interview mit dem Regierungssprecher</strong></p>
<p>Tatsächlich kam der fleißig twitternde Regierungssprecher <a href="https://twitter.com/regsprecher" target="_blank">Steffen Seibert</a> zur re:publica 2012. Dieser hat inzwischen über 58.000 Follower und ist einer der wenigen twitternden Personen unserer Regierung. Interviewt wurde er von der sympathischen <a href="http://re-publica.de/12/person/geraldine-de-bastion-2/" target="_blank">Geraldine de Bastion</a>. Und Seibert war, wie man es von einem Regierungssprecher erwartet, auch wirklich wortgewandt und schlagfertig. Auf die Frage, warum er mit dem Twit­tern an­ge­fan­gen habe, antwortete er, dass viele wichtige Institutionen twittern: &#8220;Dow­ning Street No 10, der Élysée-Palast, das Weiße Haus, der Kreml, der Vatikan – und man soll­te doch tech­nisch nicht hin­ter dem Va­ti­kan herhinken!&#8221;. Doch er bemerkte auch: &#8220;Das Netz ist nicht die Republik&#8221;. Angesprochen auf die Tatsache, dass auch <a href="https://twitter.com/sigmargabriel" target="_blank">Sigmar Gabriel</a> inzwischen twittere, konterte er kess: &#8220;Als wenn das eine gute Nachricht für mich wäre!&#8221;. Die Entscheidung zu twittern hat er allerdings nicht bereut: &#8220;Ich habe unterschätzt wieviel Spaß es macht!&#8221;. Für meinen Geschmack war das Interview zwar unterhaltend, aber dennoch ziemlich glatt und unkritisch. Nur eine einzige kritische Frage kam, und zwar aus dem Publikum. Es ging um das Thema &#8220;Informationsfreiheitsgesetz&#8221; und bezog sich wahrscheinlich auf den aktuellen Fall, dass <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/teilnahme-an-den-verhandlungsrunden-fur-acta/" target="_blank">Mathias Schindler</a> (Projektmanager für Wikimedia Deutschland) noch immer mittels des Informationsfreiheitsgesetz versucht herauszufinden, wer als Vertreter der Bundesregierung an den ACTA-Verhandlungen teilgenommen hat. Eine wirkliche Antwort zu dieser Frage kam leider nicht. Stattdessen wurde Herrn Seibert ans Herz gelegt mit Frau Merkel zu sprechen, um sie davon zu überzeugen, nächstes Jahr selbst auf der re:publica zu erscheinen.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0302.jpg" rel="lightbox[2156]" title="Steffen Seibert"><img class="alignnone size-full wp-image-2162" title="Steffen Seibert" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0302.jpg" alt="" width="500" height="667" /></a></p>
<p><strong>Abschluss</strong></p>
<p>Am späten Nachmittag gesellte ich mich dann zu den vielen re:publica-Besuchern nach draußen und feierte mit allen den Abschluss der Konferenz. Ich führte interessante und sehr nette Gespräche mit Johnny und Tanja <a href="http://www.spreeblick.com" target="_blank">Haeussler</a>, <a href="http://www.claudiakilian.de/" target="_blank">Claudia</a>, <a href="https://twitter.com/scoutberlin" target="_blank">Andreas</a>, <a href="https://twitter.com/Schnittmenge" target="_blank">Daniel</a>, <a href="http://digitale-inhaltsstrategien.de/" target="_blank">Nicole</a>, <a href="http://www.newrules.de/" target="_blank">Dietmar</a>, <a href="http://re-publica.de/12/person/marcus-von-jordan/" target="_blank">Marcus</a> und vielen anderen sympathischen Personen. Es waren spannende, inspirierende, lustige, interessante, aber auch anstrengende drei Tage. Ein Lob an dieser Stelle auch an das re:publica-Team! Ok, es war wirklich nervig, dass es über die gesamten Tage so gut wie kein Internet gab, aber darüber kann man (dank mobilen Internet) hinwegsehen. Die Location war super, der Eintrittspreis fair, die Vorträge und Diskussionen wirklich gut, die Preise für Essen und Getränke angemessen, das Essen im Restaurant sehr lecker (besonders die Curry-Suppe&#8230; hmmm&#8230;), die Idee mit den vielen bunten Plastikstühlen zum Unter-den-Arm-klemmen-und-hinstellen-wo-man-sie-gerade-braucht einfach super &#8211; alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung! Da kann ich abschließend nur noch eines sagen: ich freue mich schon auf nächstes Jahr!</p>
<p>Und zum Schluss noch ein Video:</p>
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<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/C5YuSxHcfck?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Republica 2012 Tag 2 &#8211; Ein Resümee</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 06:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[republica 2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem der erste Tag auf der re:publica 2012 uns mit viel Sonne begrüsst hat, starteten wir am zweiten Tag bei einem regnerischen, lauen Morgen. In den frühen Stunden waren die Besucher noch recht überschaubar, da wurde am Abend zuvor wohl zu lange gefeiert&#8230; Auch heute möchte ich Euch an meinen Erlebnissen auf der re:publica teilhaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der erste Tag auf der re:publica 2012 uns mit viel Sonne begrüsst hat, starteten wir am zweiten Tag bei einem regnerischen, lauen Morgen. In den frühen Stunden waren die Besucher noch recht überschaubar, da wurde am Abend zuvor wohl zu lange gefeiert&#8230; <img src='http://www.frisch-gebloggt.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auch heute möchte ich Euch an meinen Erlebnissen auf der re:publica teilhaben lassen. Hier meine Eindrücke:</p>
<p><strong>Der digitale Dorfplatz</strong></p>
<p>Der Tag startete mit einer Talkrunde. Es sprachen Sascha Lobo, Martina Pickhart (Wirtschaftsinformatikerin), Christoph Kappes (Jurist), Ralf Lesser (Referent für Netzpolitik im Bundesministerium des Innern) und Jan Möller (Jurist). Es ging um die Fragen, was Öffentlichkeit überhaupt ist, was digitale Öffentlichkeit bedeutet und welche Probleme die digitale Öffentlichkeit mit sich bringt. Es wurde über die vermeintliche Öffentlichkeit in sozialen Netzwerken gesprochen, über die Rechte von Nutzern und die Probleme, die digitale Räume mit sich bringen, wenn sie von Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Auch die teilweise ungeheuerlichen AGBs insbesondere von sozialen Netzwerken kamen zur Sprache. Eine spannende Diskussion, die viele Denkanstösse geliefert hat.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120504-071704.jpg" rel="lightbox[2151]" title="Republica 2012 Tag 2 - Ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120504-071704.jpg" alt="20120504-071704.jpg" /></a></p>
<p><strong>Digitale Gesellschaft e.V.</strong></p>
<p>Der vor einem Jahr gegründete Verein Digitale Gesellschaft, an diesem Tag vertreten durch Markus Beckedahl und Lavinia Steiner, berichtete von seiner Arbeit im letzten Jahr und von aktuellen bzw. in naher Zukunft geplanten Projekten. Viele Themen wurden in den letzten Monaten angegangen, darunter ACTA, Netzneutralität, Urheberrechtsreform, OpenData, Vorratsdatenspeicherung, Fluggastdaten-Abkommen und die aktuelle EU-Datenschutzreform. Für alle, die den Digitale Gesellschaft e.V. noch nicht kennen: der Verein besteht aus einem sehr engagierten, gut informierten, gemeinnützig arbeitenden, kreativen Team, das sich für eine bürgerrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik einsetzt und dem wir alle ein großes Dankeschön schulden. Wer die Digitale Gesellschaft unterstützen möchte, sollte dies am besten in Form einer <a href="https://digitalegesellschaft.de/spenden/" target="_blank">Spende</a> tun.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120504-0717471.jpg" rel="lightbox[2151]" title="Republica 2012 Tag 2 - Ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120504-0717471.jpg" alt="20120504-071747.jpg" /></a></p>
<p><strong>Neues aus der Zukunft</strong></p>
<p>Mittags bot der als <a href="http://elektrischerreporter.zdf.de/" target="_blank">elektrische Reporter</a> bekannte Mario Sixtus eine futuristische Diskussionsrunde an. Das Thema: wie wird unsere Welt übermorgen aussehen und welche Rolle spielt dabei das Internet. Zur Talkrunde geladen waren Mercedes Bunz (Journalistin und Autorin), Christoph Kappes (Unternehmer und Publizist) und Christian Heller (Futurist). Zwei Szenarien wurden angedacht und in Form eines Clips aus <a href="http://Uebermorgen.tv" target="_blank">Uebermorgen.tv</a> deutlich gemacht. Zum einen wurde die Idee gesponnen, dass Bewertungssysteme aus dem Internet in Zukunft eine immer größere Rolle spielen könnten und ihre Popularität schliesslich dazu führt, dass Menschen mit einem Score bewertet werden, der wiederum für ihren sozialen und wirtschaftlichen Stand in der Gesellschaft ausschlaggebend ist. Die zweite Zukunftsvision skizzierte das Szenario, dass sich in den nächsten Jahren immer mehr Bürger im Internet gleichgesinnten Gruppen anschließen werden und mit diesen Mitgliedern eine so enge Verbindung aufbauen, dass die Verbundenheit zu den Menschen aus ihrem natürlichen sozialen Umkreis, ja sogar zu den eigenen Landsleuten und der Heimat, weitgehend verloren geht.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120504-071831.jpg" rel="lightbox[2151]" title="Republica 2012 Tag 2 - Ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120504-071831.jpg" alt="20120504-071831.jpg" /></a></p>
<p><strong>Social Media und Recht</strong></p>
<p>Dieser Vortrag der beiden Rechtsanwälte Henning Krieg und Thorsten Feldmann hätte ich wirklich gerne verfolgt, zudem ich selbst Bloggerin bin und für Informationen und Tipps zu den Themen Abmahnungen im Netz, Impressumspflicht oder Datenschutzerklärung stets dankbar bin. Leider war der Andrang so groß und der Raum so klein, dass es keine Möglichkeit mehr gab an ihm teilzunehmen. Wirklich schade!</p>
<p><strong>Transmedia Storytelling</strong></p>
<p>Gemeinsam mit Maike Coelle, Kristian Costa-Zahn, Dorothea Martin, Patrick Möller, Gregor Sedlag und Philipp Zimmermann habe ichauf der re:publica 2012 über Transmedia Storytelling gesprochen. Wir haben uns sehr über das große Interesse an unserem Beitrag gefreut. Anfang nächster Woche werde ich hier auf frisch-gebloggt.de mehr darüber erzählen und Euch auch ein Video dazu präsentieren. Ihr dürft gespannt sein!</p>
<p><strong>Poetry Spam</strong></p>
<p>Nein, Ihr habt euch nicht verlesen! Zum Abschluss des Tages gab es einen grandiosen, sehr unterhaltsamen Poetry SPAM Vortrag, präsentiert von Sue Reindke, Inés Gutiérrez (aka Kaltmamsell), Carolin Buchheim und Maike Hank. Und es ist unglaublich, wie skurril und lustig Spam-Mails tatsächlich sein können! Wusstet Ihr zum Beispiel, dass &#8220;gottesfürchtige Babys&#8221; über Spam-Mails zur Adoption angeboten werden? Vielleicht lohnt es sich in Zukunft doch einmal in den verhassten Spam-Ordner zu schauen &#8211; anscheinend liegen dort viele, spaßige Fundstücke begraben!</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120504-071910.jpg" rel="lightbox[2151]" title="Republica 2012 Tag 2 - Ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120504-071910.jpg" alt="20120504-071910.jpg" /></a></p>
<p>Morgen früh präsentiere ich Euch hier im Blog dann ein weiteres Resümee vom letzten Tag der re:publica.</p>
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		<title>Republica 2012 Tag 1 &#8211; ein Resümee</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 06:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[republica 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Republica tag 1]]></category>
		<category><![CDATA[rp12]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Positive zuerst: die neue Location der re:publica (Konferenz rund um das Internet) kann sich wirklich sehen lassen. Die sogenannte &#8220;Station&#8221; in Berlin bietet viel Platz für die zahlreichen Besucher, eine Menge bunte Stühle, um den Füßen eine Ruhepause zu gönnen, viele Möglichkeiten sich mit anderen Besuchern auszutauschen und moderate Preise für das leibliche Wohl. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Positive zuerst: die neue Location der re:publica (Konferenz rund um das Internet) kann sich wirklich sehen lassen. Die sogenannte &#8220;<a href="http://station-berlin.de/" target="_blank">Station</a>&#8221; in Berlin bietet viel Platz für die zahlreichen Besucher, eine Menge bunte Stühle, um den Füßen eine Ruhepause zu gönnen, viele Möglichkeiten sich mit anderen Besuchern auszutauschen und moderate Preise für das leibliche Wohl. Der einzige Haken: das W-LAN war die meiste Zeit außer Betrieb. Glück hatten diejenigen, die mit mobilen Internet ausgerüstet waren.</p>
<p>Da sehr viele Sessions gleichzeitig liefen, kann ich Euch natürlich nur von den Vorträgen berichten, die ich besucht habe. Hier mein persönliches Resümee:</p>
<p><strong>Begrüssung</strong></p>
<p>Die Initiatoren der re:publica Markus Beckedahl (<a href="http://netzpolitik.org" target="_blank">netzpolitik.org</a>), Andreas Gebhard (<a href="http://newthinking.de/" target="_blank">newthinking communications</a>), sowie Johnny und Tanja Haeusler (<a href="http://spreeblick.com" target="_blank">spreeblick.com</a>), begrüssten die Gäste und konnten mit Stolz verkünden, dass der Vorverkauf ein voller Erfolg war und alle Vorab-Tickets verkauft wurden. Markus Beckedahl, bekannt vorallem als Blogger von netzpolitik.org, war sichtlich nervös, machte den Besuchern aber Lust auf die vielversprechenden Sessions der nächsten drei Tage.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-071552.jpg" rel="lightbox[2122]" title="Republica 2012 Tag 1 - ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-071552.jpg" alt="20120503-071552.jpg" /></a></p>
<p><strong>Eben Moglen über die Notwendigkeit freier Medien, freier Technologien und freier Gedanken</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eben_Moglen" target="_blank">Eben Moglen</a>, Professor für Recht und Geschichte an der Columbia Universität, hielt einen leidenschaftlichen Beitrag über die Gefahr, die uns derzeit droht, unser Recht auf Gedankenfreiheit zu verlieren. Er machte in einer wirklich Gänsehaut erzeugenden Rede darauf aufmerksam, wie gefährlich es ist, Software, technische Geräte und soziale Netzwerke zu benutzen, die von Firmen betrieben werden, die für Geld unsere Daten und unsere Gedanken verkaufen. Und er führte seinen Zuhörern vor Augen, wie leichtfertig wir Firmen, wie beispielsweise Facebook oder Apple, unsere persönlichen Informationen und Gedanken anvertrauen. Ein Schuss der nach hinten losgehen kann! Denn wir werden zum gläsernen Menschen, der nicht nur von Firmen, sondern auch von Regierungen bis ins kleinste Detail durchschaubar ist. Und das könnte dazu führen, dass wir unsere hart erkämpfte Freiheit der Gedanken und unser Persönlichkeitsrecht verlieren.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-073908.jpg" rel="lightbox[2122]" title="Republica 2012 Tag 1 - ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-073908.jpg" alt="20120503-073908.jpg" /></a></p>
<p><strong>Der gläserne Künstler</strong></p>
<p>Artur Schock und <a href="http://teitmaschine.de" target="_blank">Hendrik Menzl</a> hatten sich etwas ganz Besonderes für die re:publica 2012 ausgedacht. Sie legten offen, was ein &#8220;mittelmäßig&#8221; erfolgreicher Musiker verdient. Und das an einem echten Beispiel. Das Fazit: durchschnittlich verdient dieser knapp 1000 Euro im Monat. Ohne einen Nebenjob lässt es sich also nicht leben. Da ist die Liebe zur Musik nun wirklich Voraussetzung, wenn man sich für diesen beruflichen und zugleich künstlerischen Weg entscheidet.</p>
<p><strong>Deliberation 3.0</strong></p>
<p>Eine spannende Diskussionsrunde zwischen Bertram Keller (Jurist, Philosoph und Redakteur der politischen Zeitschrift <a href="http://www.polar-zeitschrift.de/" target="_blank">polar</a>), Jennifer Paetsch (Mitgründerin des <a href="http://liqd.net/" target="_blank">Liquid Democracy e.V.</a>), Julia Schramm (Piratenpartei) und Steffen Albrecht (Projektleiter für E-Partizipation bei <a href="http://www.zebralog.de/" target="_blank">Zebralog</a>). Besprochen wurden die Möglichkeiten des Internets im Hinblick auf den Prozess der demokratischen Konsensfindung. Wie lässt sich eine aktive, politische Beteiligung von Bürgern über das Internet umsetzen? Wie weit sollte eine solche Beteiligung gehen &#8211; nur der Diskurs oder sollten User sogar in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden? Wer wird über das Internet überhaupt angesprochen und sind bereits genügend Bürger mit Computer und Internet ausgestattet? Eine lebendige, sehr interessante Diskussion, die ich gerne verfolgt habe.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-071729.jpg" rel="lightbox[2122]" title="Republica 2012 Tag 1 - ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-071729.jpg" alt="20120503-071729.jpg" /></a></p>
<p><strong>Selfpublishing</strong></p>
<p>In dieser Session sprachen Ulrike Langer, Leander Wattig, Wolfgang Tischer, Johnny Haeusler, Nicole Sowade und Sebastian Posth. Fazit: ob der Autor sich nun für Selbstpublishing oder einen klassischen Verlag entscheidet, beide Modelle haben ihre Berechtigung und ihre Vorteile. Deshalb sollte sich jeder Autor gut informieren und eine persönliche, individuelle Entscheidung treffen, welches Modell für ihn das geeignete ist.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-071910.jpg" rel="lightbox[2122]" title="Republica 2012 Tag 1 - ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-071910.jpg" alt="20120503-071910.jpg" /></a></p>
<p><strong>Make love not porn</strong></p>
<p>Ein Vortrag von der schlagfertigen, wundervollen Cindy Gallop, die einen Dialog zum Thema &#8220;Porno vs. wirkliches Sexleben&#8221; anregen möchte. Da die sexuelle Aufklärung heute zum Großteil über die Pornofilme im Internet erfolgt und über Sex viel zu wenig gesprochen wird, haben viele (vor allem junge) Menschen eine falsche Vorstellung davon, was ihrem Sexualpartner gefällt und wie man sich mit Respekt und Spaß einander nähert. Cindy Gallop möchte die Mauer des Schweigens durchbrechen und mit viel Humor und Offenheit aufklären. Aus diesem Grund startete sie vor drei Jahren ihr Webprojekt <a href="http://MakeLoveNotPorn.com" target="_blank">MakeLoveNotPorn.com</a> &#8211; mit großem Erfolg und viel Zuspruch. Nun soll das Projekt wachsen, in wenigen Wochen wird sie deshalb die Seite <a href="http://MakeLoveNotPorn.tv" target="_blank">MakeLoveNotPorn.tv</a> präsentieren.</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-071949.jpg" rel="lightbox[2122]" title="Republica 2012 Tag 1 - ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-071949.jpg" alt="20120503-071949.jpg" /></a></p>
<p><strong>Sascha Lobo &#8211; Stand des Internet 2012</strong></p>
<p>Der bekannteste Blogger Deutschlands und fantastische Rhetoriker <a href="http://www.spiegel.de/video/re-publica-ueberraschungsvortrag-von-sascha-lobo-ueber-internet-2012-video-1194165.html" target="_blank">Sascha Lobo</a> sprach auch dieses Jahr auf der re:publica. Sein größtes Anliegen: eigene Gedanken, Fotos und Videos sollten nicht nur in kommerziellen, sozialen Netzwerken, wie Facebook, veröffentlicht werden, sondern unbedingt in eigenen Blogs. Denn nur ein Blog gehört dem User selbst &#8211; hier kann kein Konzern Beiträge löschen oder den User in seiner Kreativität einschränken. Auch Netzthemen, wie Urheberrecht, Anonymität im Internet oder ACTA wurden angesprochen. Gewürzt mit intelligentem Witz und interessanten Fakten. Sobald Lobos Vortrag im Netz als Video verfügbar ist, kann ich nur jedem empfehlen es sich anzusehen!</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-072026.jpg" rel="lightbox[2122]" title="Republica 2012 Tag 1 - ein Resümee"><img class="alignnone size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-072026.jpg" alt="20120503-072026.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-072059.jpg" rel="lightbox[2122]" title="Republica 2012 Tag 1 - ein Resümee"><img class="alignnone  size-full" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/05/20120503-072059.jpg" alt="20120503-072059.jpg" /></a></p>
<p>Morgen früh berichte ich Euch dann vom Tag 2 der re:publica. Ich freue mich schon!</p>
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		<title>Meeresrauschen für alle – Stadtstrand Las Canteras</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Gran Canaria]]></category>
		<category><![CDATA[Las Canteras]]></category>
		<category><![CDATA[Las Palmas]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder Mittwoch! Und was erwartet Euch heute auf Frisch-gebloggt.de? Natürlich ein Meeresrauschen-Video! Also freut Euch auf einen der schönsten Stadtstrände der Welt, den Las Canteras Strand in Las Palmas. Stellt Euch vor, Ihr würdet nun barfuß durch den Sand laufen und hinaus auf das Meer blicken&#8230; &#160; &#160; &#160; Playa de las Canteras [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/04/Meeresrauschen_KW18.png" rel="lightbox[2111]" title="Meeresrauschen_KW18"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2112" title="Meeresrauschen_KW18" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/04/Meeresrauschen_KW18-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist wieder Mittwoch! Und was erwartet Euch heute auf <a href="http://www.frisch-gebloggt.de" target="_blank">Frisch-gebloggt.de</a>? Natürlich ein Meeresrauschen-Video!</p>
<p>Also freut Euch auf einen der schönsten Stadtstrände der Welt, den Las Canteras Strand in Las Palmas. Stellt Euch vor, Ihr würdet nun barfuß durch den Sand laufen und hinaus auf das Meer blicken&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/2_mxyfuxkoQ?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2011/07/Sonnenuntergang.jpg" rel="lightbox[2111]" title="Sonnenuntergang am Las Canteras Strand"><img class="alignright  wp-image-1624" title="Sonnenuntergang am Las Canteras Strand" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2011/07/Sonnenuntergang-300x225.jpg" alt="" width="271" height="203" /></a><strong>Playa de las Canteras</strong></p>
<p>Der wunderschöne, drei Kilometer lange Stadtstrand ist definitiv einen Besuch wert. Ob Ihr nun ein Sonnenbad, den Sprung in die Wellen, eine Runde Beach-Volleyball oder eher einen Spaziergang bevorzugt, der <a href="http://www.augenblicker.com/die-zonen-des-canteras-strandes-neue-fotos-auf-wwwlas-palmas-24com/196" target="_blank">Las Canteras Strand</a> hat für jeden Geschmack etwas zu bieten! An der Strand-Promenade finden sich zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte. Und vor der Bucht liegt ein riesiges Riff, das die Einheimischen „La Barra“ (span.: die Schranke) nennen und das den Strand vor der starken Brandung schützt. Das Riff ist übrigens natürlichen Ursprungs und besteht aus Sandstein und Kalk.</p>
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		<title>Meeresrauschen für alle – Blick in die Wellen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 18:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresrauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktreform]]></category>
		<category><![CDATA[Cándido Méndez]]></category>
		<category><![CDATA[Kanarische inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Las Canteras]]></category>
		<category><![CDATA[Mariona Rajoy]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier kommt ein Meeresrauschen-Video vom Las Canteras Strand in Las Palmas, der Hauptstadt von Gran Canaria. Das Video ist sehr entspannend und schön anzusehen, also lehnt Euch für einen Moment zurück und genießt eine kurze Auszeit während ihr auf das Meer blickt. &#160; &#160; &#160; Weniger entspannend ist die derzeitige wirtschaftliche Situation auf den Kanarischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/04/Meeresrauschen_KW17.png" rel="lightbox[2101]" title="Meeresrauschen_KW17"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2102" title="Meeresrauschen_KW17" src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/04/Meeresrauschen_KW17-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Hier kommt ein Meeresrauschen-Video vom Las Canteras Strand in Las Palmas, der Hauptstadt von Gran Canaria.</p>
<p>Das Video ist sehr entspannend und schön anzusehen, also lehnt Euch für einen Moment zurück und genießt eine kurze Auszeit während ihr auf das Meer blickt.</p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/vVABvt4RoA8?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Weniger entspannend ist die derzeitige wirtschaftliche Situation auf den Kanarischen Inseln.</p>
<p><strong>Die wirtschaftliche Krise trifft die Kanaren hart </strong></p>
<p><a href="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/04/CandidoMendez.jpg" rel="lightbox[2101]" title="Cándido Méndez (luzmoraleda/Flickr)"><img src="http://www.frisch-gebloggt.de/wp-content/uploads/2012/04/CandidoMendez-199x300.jpg" alt="" title="Cándido Méndez (luzmoraleda/Flickr)" width="199" height="300" class="alignright size-medium wp-image-2107" /></a>Am Montag besuchte der Generalsekretär der Gewerkschaft <a href="http://www.ugt.es/index1.html" target="_blank">UGT</a> (Unión General de Trabajadores) Cándido Méndez die Kanarischen Inseln und hielt mit seiner Meinung zum Thema der Arbeitsmarktreform nicht hinterm Berg.</p>
<p>Derzeit liegt die Arbeitslosenquote auf den Kanaren bei circa 31%. Und die spanische Regierung plant eine Arbeitsmarktreform, die es Arbeitgebern erleichtern wird, ihre Beschäftigten zu entlassen. Außerdem will die Regierung von Premierminister Mariano Rajoy (PP) mit drastischen Maßnahmen das mit der EU-Kommission vereinbarte Defizit-Ziel von 5,3 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen und deshalb die Staatsausgaben um Sage und Schreibe 27 Milliarden Euro kürzen. Es sind Einsparungen in fast allen Bereichen vorgesehen, nur für die Rente will der spanische Staat mehr Geld ausgeben. Die Gewerkschaften befürchten, dass diese einschneidenden Sparmaßnahmen der spanischen Wirtschaft schaden werden und die hohe Arbeitslosigkeit in Spanien (23 Prozent) dadurch weiter steigen könnte..</p>
<p>Cándido Méndez ist überzeugt, dass die Arbeitsmarktreform auf einer falschen Basis aufgebaut ist. Die Kanarischen Inseln haben die niedrigsten Löhne in ganz Spanien und die Änderungen würden nur einen weiteren Zuwachs an Empfängern von Arbeitslosengeld auslösen und zudem zu einem Zusammenbruch der sozialen Dienste führen. Die Kanaren würden hinsichtlich Armut bereits heute rund acht Punkte über dem Landesdurchschnitt liegen. Méndez kritisierte zudem, dass die Regierung sich taub stelle, wenn es um die zahlreichen Proteste von Seiten der Gewerkschaft am vergangenen 29. März geht. Doch das halte die Menschen nicht ab am <a href="http://www.ugt.es/actualidad/2012/abril/CUADRO_MANIFESTACIONES_29A.pdf" target="_blank">29. April</a> und <a href="http://www.ugt.es/campanas/1mayo2012/" target="_blank">1. Mai</a> erneut auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren.</p>
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